Halloween dieses Jahr: Kostüme, Deko und Ideen für einen gelungenen Gruselabend
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Halloween ist am 31. Oktober. Das ist jedes Jahr erstaunlich plötzlich der Fall. Eben war noch Sommer und plötzlich stellt sich die Frage: Was ziehe ich an, wie dekoriere ich die Wohnung und warum habe ich eigentlich keine Süßigkeiten im Haus?
Wer nicht unbedingt ein teures Komplettkostüm kaufen möchte, hat allerdings viele Möglichkeiten. Und gerade 2026 muss Halloween nicht nach Plastik-Discounter und möglichst viel künstlichem Spinnennetz aussehen. Ein bisschen Kreativität reicht oft völlig aus.
Was ist 2026 als Halloween-Kostüm angesagt?
Popkultur trifft Klassiker
Aktuelle Kostümideen für 2026 greifen wieder stark Filme und Serien auf. Wicked, Wednesday Addams und andere bekannte Figuren tauchen in den aktuellen Halloween-Trends auf. Gleichzeitig bleiben Hexen, Vampire, Skelette und Zombies die Klassiker, die vermutlich niemals aus der Mode kommen. (InStyle – Halloween-Trends 2026)
Auch Partner- und Gruppenkostüme sind praktisch: Aus einer einzelnen Figur wird schnell ein gemeinsames Thema. Bei Familien kann beispielsweise jeder eine Figur aus derselben Geschichte übernehmen.
Wer nicht unbedingt das Kostüm tragen möchte, das gerade halb Instagram ebenfalls trägt, kann sich aber auch einfach inspirieren lassen. Ein schwarzes Kleid, etwas Make-up und ein Hut können beispielsweise schon eine Hexe ergeben. Ein dunkler Anzug, etwas blasses Make-up und Kunstblut machen aus dem normalen Outfit einen Vampir.
Das spart Geld und sieht oft individueller aus.
Das beste Last-Minute-Kostüm liegt im Kleiderschrank
Für ein Halloween-Kostüm muss man nicht zwangsläufig einkaufen gehen.
Alte Kleidung ist hervorragendes Bastelmaterial. Ein weißes Hemd mit etwas künstlichem Blut und blassem Make-up wird zum Zombie-Outfit. Schwarze Kleidung plus dunkle Augenpartie ergibt mit wenigen Accessoires einen Vampir. Ein alter Mantel kann zum Gespenst, Hexer oder mysteriösen Fremden werden.
Eine einfache Regel hilft dabei: Nicht versuchen, einen kompletten Charakter nachzubauen. Ein oder zwei auffällige Merkmale reichen.
Das spart nicht nur Geld, sondern verhindert auch das Problem, dass man am Ende ein Kostüm besitzt, das genau einmal getragen wird.
Halloween-Kostüme selber machen
Weniger kaufen, mehr improvisieren
DIY muss nicht bedeuten, drei Stunden mit Heißklebepistole und Bastelkarton zu verbringen.
Ein paar einfache Ideen:
Gespenst: altes weißes Bettlaken, zwei Löcher – fertig. Wer es etwas weniger nach Kindergeburtstag aussehen lassen möchte, kann das Tuch mit etwas Stofffarbe oder dunklem Make-up altern lassen.
Mumie: alte helle Kleidung und breite Streifen aus einem alten weißen Stoff. Nicht zu ordentlich wickeln – gerade die Unordnung macht den Look besser.
Zombie: alte Jeans, altes Hemd, etwas Kunstblut und graues Make-up. Kleidung vorher bewusst zerknittern und an ungefährlichen Stellen etwas aufrauen.
Hexe: schwarze Kleidung, Hut oder selbst gebastelter Kopfschmuck und ein bisschen Make-up. Das funktioniert bei Erwachsenen genauso wie bei Kindern.
Vampir: dunkle Kleidung, heller Teint, dunkle Augen und ein roter Akzent. Der klassische Vampir braucht erstaunlich wenig Zubehör.
Wer mit Kindern bastelt, kann das Kostüm gleich zur Halloween-Aktivität machen. Dann gehört das Basteln selbst bereits zum Abend.
Die richtige Halloween-Deko
Atmosphäre statt Kunststoff-Friedhof
Bei Halloween muss nicht gleich der komplette Vorgarten aussehen wie ein schlecht gelaunter Freizeitpark.
Oft wirken wenige Elemente besser: warmes oder farbiges Licht, einige Kürbisse, Laternen, Herbstlaub und vielleicht ein paar selbst gebastelte Schattenfiguren an den Fenstern.
Auch einfache Dinge aus dem Haushalt eignen sich. Alte Gläser werden mit kleinen LED-Lichtern zu Windlichtern. Schwarzer Karton lässt sich zu Fledermäusen, Katzen oder unheimlichen Fenster-Silhouetten schneiden. Ein altes weißes Tuch wird mit wenigen Handgriffen zum Gespenst.
Für draußen sollte die Dekoration natürlich wetterfest sein. Bei Beleuchtung sind für Kinderbereiche und unbeaufsichtigte Dekorationen LED-Lichter eine unkomplizierte Alternative zu offenen Flammen.
Auch bei gekaufter Deko muss es nicht immer die größte Variante sein. Ein paar gezielt platzierte Elemente erzeugen häufig mehr Atmosphäre als zwanzig Plastikfiguren. Ideen für Balkon, Garten und Innenräume reichen von Lichterketten und LED-Kerzen bis zu Kürbissen, Skeletten und einfachen selbst gemachten Elementen. (Idealo – Halloween-Deko und Partyideen)
Der Kürbis darf natürlich trotzdem bleiben
Auch wenn die Geschichte des Halloween-Kürbisses wesentlich komplizierter ist, gehört er heute einfach dazu.
Ein Kürbis mit klassischer Fratze funktioniert immer. Wer keine Lust auf die üblichen Dreieckaugen hat, kann aber auch Muster, geometrische Formen oder eine freundlichere Variante ausprobieren.
Und wer das Aushöhlen vermeiden möchte: Mehrere kleine Kürbisse mit LED-Lichtern sehen ebenfalls gut aus und machen deutlich weniger Arbeit.
Halloween mit Kindern
Süßes oder Saures ist nicht die einzige Möglichkeit
Für Kinder muss Halloween nicht ausschließlich aus einer Runde an den Haustüren bestehen.
Eine kleine Halloween-Party zu Hause kann genauso viel Spaß machen. Ein paar einfache Spiele reichen: Kürbisse bemalen, einen kleinen Hindernisparcours durch die Wohnung bauen, Halloween-Geschichten erzählen oder im Dunkeln mit Taschenlampen auf Gespensterjagd gehen.
Auch eine kleine Schatzsuche funktioniert hervorragend. Die Hinweise können in Umschlägen versteckt und mit Spinnen, Fledermäusen oder kleinen Rätseln dekoriert werden.
Aktuelle Familienveranstaltungen zeigen ebenfalls, wie unterschiedlich Halloween inzwischen gefeiert wird: von Kostümwettbewerben und Geschichten über kreative Mitmachaktionen bis zu Rallyes und kleinen Gruselführungen.
Dabei muss Halloween für Kinder nicht maximal gruselig sein. Gerade bei kleineren Kindern sind lustige Monster meistens besser als möglichst realistische Zombies.
Ein Halloween-Abend für Erwachsene
Es muss nicht immer eine große Party sein
Auch ohne Kinder kann man Halloween ziemlich entspannt verbringen.
Ein paar Freunde einladen, jeder bringt etwas zu essen oder zu trinken mit, dazu ein Horrorfilm, passende Musik und gedämpftes Licht. Wer möchte, macht einen kleinen Kostümwettbewerb daraus.
Oder man geht den umgekehrten Weg: keine große Party, kein aufwendiges Kostüm – sondern einfach einen gemütlichen Herbstabend mit Kürbissuppe, einem guten Film und ein bisschen Halloween-Deko.
Und natürlich kann man auch gemeinsam einen Horrorfilm schauen und anschließend darüber diskutieren, warum man sich den eigentlich freiwillig angetan hat.
Halloween muss nicht teuer sein
Mit etwas Kreativität bleibt mehr Geld für Süßigkeiten
Halloween kann schnell ins Geld gehen. Kostüm, Make-up, Dekoration, Süßigkeiten und Partybedarf summieren sich erstaunlich schnell.
Dabei lassen sich viele Dinge selbst herstellen. Besonders einfach sind Fensterbilder aus schwarzem Karton, Gespenster aus alten Stoffresten, Windlichter aus vorhandenen Gläsern und Girlanden aus Papier.
Beim Kostüm lohnt sich ebenfalls der Blick in den eigenen Kleiderschrank oder in den Keller. Alte Kleidung ist für Zombies, Geister und andere Horrorfiguren oft viel interessanter als ein fabrikneues Kostüm.
Und wenn am Ende doch etwas gekauft wird, muss es nicht das komplette Outfit sein. Ein auffälliger Hut, eine Maske oder ein gutes Make-up können ein vorhandenes Outfit bereits völlig verändern.
Der vielleicht wichtigste Halloween-Tipp
Es muss nicht perfekt sein
Halloween ist kein Wettbewerb für professionelle Film-Maskenbildner.
Ein schief geschnitzter Kürbis, ein selbst gebasteltes Gespenst oder ein improvisiertes Kostüm gehören eigentlich ziemlich gut zum Charakter des Festes. Gerade Kinder haben meistens mehr Spaß daran, etwas selbst zu machen, als an einer perfekt ausgestatteten Halloween-Kulisse.
Und wenn das Kostüm am Ende etwas anders aussieht als geplant, kann man immer noch behaupten, genau das sei Absicht gewesen.
Halloween 2026 bietet also reichlich Möglichkeiten: aktuelle Film- und Serienfiguren, klassische Horrorfiguren, Partner- und Gruppenkostüme oder einfach eine kreative Eigenkreation. Dazu ein bisschen Deko, etwas Süßes und vielleicht ein guter Gruselfilm.
Mehr braucht es eigentlich nicht für einen gelungenen Abend.
Und falls doch jemand an der Tür klingelt und „Süßes oder Saures!“ ruft, sollte man besser vorbereitet sein.