Warum wir uns davon befreien sollten, es perfekt machen zu wollen
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Ausreichend Proteine aufnehmen, Zucker reduziert backen, Mahlzeiten durch Shakes ersetzen, jeden Tag frisch kochen und der nächste Ratschlag wartet, schon um die Ecke.
noch nie waren Informationen über gesunde Ernährung so leicht verfügbar, wie heute, aber ist das auch gesund?
Eine Flut von Informationen kann Unsicherheiten bestärken und Druck erzeugen, denn woher wissen wir, ob das, was wir bereits umsetzen, reicht?
Tatsache, dass wir jeden Tag auf den sozialen Netzwerken mit Bildern von perfekten Körpern und Videos über die perfekte Ernährung bombardiert werden, erleichtert das Ganze nicht .
ich finde es ist an der Zeit, all diese Trends zu hinterfragen, ich möchte nicht widersprechen, denn es ist natürlich wichtig seinem Körper gutes zuzuführen.
Schon Aristoteles beschäftigte sich mit dem richtigen Maß. Für ihn lag es nicht in einem starren Mittelwert, der für jeden Menschen gleichermaßen gilt, sondern in einem Maß, das zum Einzelnen passt. Ausgerechnet Nahrung nutzte er als Beispiel dafür. Mehr als zwei Jahrtausende später scheint dieser Gedanke aktueller denn je.
Zwischen Ernährungstrends, Verboten und vermeintlich perfekten Routinen stellt sich vielleicht weniger die Frage, wie perfekte Ernährung aussieht, sondern vielmehr welches Maß langfristig zu unserem eigenen Leben passt.
wir sollten uns die Frage stellen, ob das, was wir bei unserem Lieblingsinfluencer auf dem Profil sehen wenn überhaupt notwendig ist für unser eigenes Leben, ist unser größtes Ziel, den Körper zu perfektionieren oder reicht vielleicht eine ausgewogene Ernährung?
Fern ab davon sollten wir uns vor Augen führen, dass Druck, auch die, seit dem man selber machen, gegen Druck erzeugt. Viel wichtiger ist es, die Waage zu halten, sich keine Vorwürfe zu machen, wenn man sich vielleicht ein, zwei Tage in der Woche nicht perfekt ernährt und auch mal eine Fertigpizza gönnt, aber im Großen und Ganzen Darauf achtet. Vielleicht sollten wir uns nicht als Ziel vor Augen führen, den Zucker komplett wegzulassen, sondern einfach hier und da darüber nachdenken, ihn zu reduzieren und auch das muss nicht perfekt sein. Wenn du dann mal ein Eis ist, ist das auch vollkommen okay .
in der heutigen Zeit ist es so wichtig, wie noch nie den ganzen Druck, der von außen aus den sozialen Netzwerken auf einen ein prasselt zu hinterfragen und auch abzuschwächen.
gesunde Ernährung ist wichtig, daran kann man nichts abstreiten, aber es ist auch wichtig, sich mal etwas zu gönnen, mal zu genießen, und sich nicht selbst zu bestrafen, wenn man sich nicht zu 100 % daran hält.