Mein Lieblingsrezept für saftiges Roggenbrot

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Mein Roggenbrot - einfach und gelingsicher
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Hallo zusammen,
ich bin Anna, 28 Jahre alt, und backe seit einigen Jahren regelmäßig Brot. Angefangen hat alles während einer verregneten Urlaubswoche – inzwischen kommt bei mir fast nur noch selbst gebackenes Brot auf den Tisch.
Nach vielen Versuchen ist dieses Roggenbrot zu meinem absoluten Favoriten geworden. Es ist außen schön knusprig, innen saftig und bleibt mehrere Tage frisch. Außerdem lässt es sich auch von Hobbybäckern gut nachbacken.
## Zutaten
* 500 g Roggenmehl (Type 1150)
* 200 g Weizenmehl (Type 550)
* 1 Würfel frische Hefe oder 1 Päckchen Trockenhefe
* 450 ml lauwarmes Wasser
* 2 TL Salz
* 1 TL Honig
* 2 EL Brotgewürz (optional)
* 1 EL Apfelessig
* etwas Mehl zum Bestäuben
## Zubereitung
Zuerst die Hefe zusammen mit dem Honig im lauwarmen Wasser auflösen und etwa zehn Minuten stehen lassen.
Anschließend beide Mehlsorten, Salz, Brotgewürz und Apfelessig in einer großen Schüssel vermengen. Die Hefemischung hinzufügen und alles zu einem gleichmäßigen, leicht klebrigen Teig verarbeiten. Der Teig muss nicht perfekt glatt sein – Roggenteig bleibt immer etwas weicher als Weizenteig.
Die Schüssel mit einem Tuch abdecken und den Teig an einem warmen Ort etwa eine Stunde gehen lassen. Sein Volumen sollte sich dabei deutlich vergrößern.
Danach den Teig vorsichtig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben, zu einem runden oder länglichen Laib formen und in eine gefettete Kastenform oder auf ein Backblech legen. Noch einmal ungefähr 30 Minuten ruhen lassen.
Den Backofen auf 230 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine kleine hitzebeständige Schale mit Wasser auf den Boden des Backofens stellen – der entstehende Dampf sorgt später für eine besonders schöne Kruste.
Das Brot etwa 15 Minuten bei 230 °C backen, anschließend die Temperatur auf 200 °C reduzieren und weitere 35 bis 40 Minuten fertig backen.
Nach dem Backen das Brot vollständig auf einem Gitter auskühlen lassen. Auch wenn es schwerfällt: Erst anschneiden, wenn es wirklich ausgekühlt ist. Dadurch bleibt die Krume schön saftig.
## Meine Tipps
Ich bereite den Teig häufig schon am Vorabend zu und lasse ihn über Nacht im Kühlschrank langsam gehen. Dadurch entwickelt das Brot ein noch intensiveres Aroma.
Wer es etwas kerniger mag, kann zusätzlich Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne oder Leinsamen in den Teig geben. Auch Walnüsse passen hervorragend dazu.
Am besten schmeckt das Brot meiner Meinung nach ganz schlicht: noch leicht lauwarm, mit gesalzener Butter oder Frischkäse. Aber auch mit Käse, Marmelade oder herzhaften Aufstrichen ist es richtig lecker.
Vielleicht hat ja jemand von euch noch eigene Ideen oder Varianten. Ich probiere beim Brotbacken immer gerne Neues aus und freue mich über Anregungen.
Viel Spaß beim Nachbacken und gutes Gelingen!